4.96/5 (98)

Der Eine findet direkt nach der Schule seinen Traumjob, arbeitet dort von der Ausbildung bis zur Rente im gleichen Unternehmen und ist glücklich mit dem was er hat. Der Andere hat nur Pech bei der Jobsuche, bekommt Absagen und weiß auch gar nicht so recht, was er überhaupt machen will. Die folgenden Punkte sollen dabei helfen, sich besser bewerben zu können, damit es auch mit dem Traumjob ganz sicher klappt.

Nicht kleiner machen als man ist!

Man sollte es vermeiden, sich von einem schlechten Zeugnis oder negativen Sprüchen beeinflussen zu lassen. Weder muss man Jura studieren, weil das die Mutter gemacht hat oder kann deswegen keine Ausbildung machen, weil in der Familie das vorher noch nie jemand gemacht hat, noch besitzt ein Zeugnis irgendeine Aussagekraft dafür, wofür man sich bewerben darf oder nicht.

Bewerbungen nerven? Wir übernehmen das Schreiben!

(257 Bewertungen) | 24-Stunden-Express | PayPal

1. Branche auswählen

Produkt auswählen/buchen

Was zählt ist das, was man sich selbst zutraut. Was möchte man machen und erreichen? Welche Träume und Visionen hat man? Es stehen jedem alle Wege offen, es kommt nur darauf an, was man eben aus diesen macht.

Herausfinden, was man überhaupt tun möchte

Bevor es an das Schreiben einer Bewerbung geht, sollte man sich klar werden, was man überhaupt tun möchte. Was bereitet einem besonders viel Freude und könnte man sich vorstellen, in diesem Bereich auch zu arbeiten? Es gibt nichts Schlimmeres, als einen Beruf auszuüben, auf den man sowieso keine Lust hat. Ist man jemand, der gerne anpackt, etwas zusammenbaut oder repariert? Arbeitet man gerne mit Menschen zusammen oder ist kreativ? Sieht man sich als Teamplayer oder doch eher als Einzelkämpfer? Für jeden gibt es den passenden Beruf, man muss nur die Augen aufhalten und schon ist es viel einfacher, sich besser bewerben zu können.

Nicht auf andere warten

Ein Personaler, der keinen kennt, wartet auch auf niemanden bis er sich bewirbt. Man muss sein Schicksal selbst in die Hände nehmen und sich nicht nur da bewerben, wo gesucht wird, sondern da, wo man gerne arbeiten möchte. Das nennt man Initiativbewerbung. Sie hat den Vorteil, dass die Bewerbung nicht gleich mit 100 anderen Bewerbungen auf einem Stapel landet, sondern einzeln bearbeitet wird.

Schriftlich überzeugen und auffallen

Bei einer Bewerbung für einen neuen Job ist eine gute Vorbereitung das A und O. Das umfasst nicht nur das Bewerbungsschreiben. Vielmehr sollte man sich auch intensiv über das jeweilige Unternehmen informieren und auf das potenziell bevorstehende Vorstellungsgespräch vorbereiten. Eine Bewerbung besteht immer aus einem Deckblatt, einem Anschreiben und einem Lebenslauf.

Auf dem Deckblatt werden normalerweise Name, Titel, Anschrift sowie die Kontaktmöglichkeiten angegeben. Es bietet sich zudem ideal an, um hier ein großformatiges und hochauflösendes Bewerbungsfoto zu platzieren.

Bei dem Bewerbungsschreiben sollte man auf Struktur und Klarheit achten. Ein übersichtliches Layout erleichtert es dem Personaler, alle wichtigen Bewerbungsinhalte schnell zu erkennen. Außerdem möchte sich niemand durch das Anschreiben und die anhängenden Dateien mühsam quälen. Gleichzeitig gilt: wenn die Schriftgröße und der Schrifttyp passen, animiert das automatisch zum Weiterlesen.
Um sich bestmöglich zu präsentieren und den Personaler von sich zu überzeugen, muss man viel über das Unternehmen wissen. Daher ist eine der wichtigsten Aufgaben, relevante Informationen über das Unternehmen zu sammeln. Diese sollte man sinnvoll in das Bewerbungsschreiben integrieren. Ganz entscheidend für das Interesse des Personalers ist, dass sämtliche Weiterbildungen, Abschlüsse und Qualifikationen deutlich hervorgehoben werden. Diese nur zu nennen, ist oft zu wenig. Daher ist es vonnöten, auch Belege der Leistungen an die Bewerbung anzuhängen. Denn nach wie vor nehmen Zeugnisse und Qualifikationen in Deutschland einen hohen Stellenwert ein.

Um sich besser bewerben zu können, sollte man mit seinem Anschreiben herausragen aber nicht übertreiben. Deswegen ist es ratsam, sich beim Bewerbungsschreiben an den vorgegebenen Rahmen zu halten. Wie das aussieht, entnimmt man in der Regel der Aufmachung der Stellenbeschreibung. Doch insbesondere bei kreativ auftretenden Unternehmen kann man Ausnahmen machen und seiner Kreativität freien Lauf lassen. Auch Personaler freuen sich abseits der Standardfloskeln mal etwas außergewöhnliches zu lesen.

Ein übersichtlicher Lebenslauf hilft beim besseren Bewerben

Beim Lebenslauf hat sich im Laufe der Jahre die tabellarische Form durchgesetzt. Dabei wird an oberster Stelle die zuletzt ausgeübte Arbeit angeführt. Anschließend folgen Praktika, das Studium oder die Ausbildung,  die letzte schulische Abschluss, sowie IT-Kenntnisse und Sprachen. Interessen werden heutzutage häufig weggelassen. Eventuelle Lücken im Lebenslauf sollten auf jeden Fall vermieden werden. Stattdessen sollte jeder Zeitraum in der schriftlichen Bewerbung lückenlos angegeben werden. Unbedingt sind auch Tätigkeiten anzugeben, die man während den Anstellungen ausgeübt hat. So kann sich der Personaler ein noch besseres Bild von dem Bewerber machen.

Fazit

Der Bewerbungsprozess ist immer langwieriger und zeitintensiv. Um sich besser bewerben und genau derjenige unter hunderten Mitbewerber zu sein, der den Job bekommt, müssen vor allem die Bewerbungsunterlagen sehr gut sein. Wenn jedoch die vorherigen Punkte beachtet werden und man richtig heiß auf den Job ist, sollte es auch mit der Traumstelle klappen.